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16Mrz/110

Umweltfreundlich heizen

Ohne Computer läuft heute gar nichts mehr. Überall machen sie uns das Leben leichter. Auch beim Umweltschutz können sie helfen, auch wenn sich der Gedanke nicht sofort aufdrängt. Moderne, umweltschonende Heizsysteme nutzen die Energie aus dem Garten, um das Haus auf eine angenehme Temperatur zu bringen. Dazu wird die Wärme aus dem Erdinneren genutzt.

Imberg Blumenwiese
Creative Commons License photo credit: Seilbahnen

Dort, ungefähr 90 Meter unter der Erdoberfläche, liegt die Temperatur immer bei konstant 10 Grad. Im Sommer wie im Winter. Eine Wärmepumpe im Keller oder auf dem Dachboden sorgt dafür, dass die Wärme vom Garten im Haus ankommt.  Das Gerät sieht ähnlich aus wie ein Gefrierschrank und schafft es durch Verdichtung die Temperatur aus dem Kreislauf von 10 auf 55 Grad zu erhöhen. Mehr als genug für eine effiziente Fußbodenheizung im ganzen Haus, denn die braucht nur 35 Grad Vorlauftemperatur.
Mittlerweile setzt sich die Wärmepumpe auch in Deutschland immer mehr durch. 10 Prozent aller Neubauten legen gleich von Anfang an eine Wärmepumpen-Heizung an. In der Schweiz wird fast die Hälfte der Neubauten so umweltfreundlich beheizt. Vorreiter in Sachen Wärmepumpen sind Norwegen und Schweden. Hier werden fast alle Häuser mit Strom geheizt. Da diese Länder ihren Strom aus Wasser, Wind und Sonne produzieren, ist das Heizen mit Strom hier die umweltfreundlichste und günstigste Variante. Es wäre schön, wenn Deutschland irgendwann nachziehen würde.

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