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25Aug/110

Ist Internet by Call noch aktuell?

Was vor wenigen Jahren noch undenkbar war, ist Realität geworden: Fast das gesamte Bundesgebiet ist mit Breitbandinternet versorgt. In den Regionen, in denen dies noch nicht der Fall ist, sind die User aber nach wie vor auf ein Modem angewiesen. Um die Kosten für das Surfen in Grenzen zu halten, ist es eine gute Möglichkeit, sich für einen Internet-by-Call-Zugang zu entscheiden.

Was ist Internet by Call eigentlich?

Das mit dem Computer verbundene Modem muss sich über die Telefonleitung beim Provider einwählen, um eine Verbindung herzustellen. Internet by Call bedeutet, dass jede Verbindung separat abgerechnet wird. Der User hat also keinen Pauschaltarif mit Grundgebühr, er bezahlt nur für den Datenverkehr, den er tatsächlich verursacht hat. Man bezahlt übrigens nur für die Zeit, das Datenvolumen ist unerheblich.

Was benötigt man dafür?

Einen Festnetzanschluss und ein Modem. Der Vorteil dieser Variante ist, dass keine Anmeldung notwendig ist, die Abrechnung erfolgt über die normale Telefonrechnung. Dennoch hat man die Auswahl zwischen zahlreichen Anbietern, man kann sogar jede Internetverbindung über einen anderen Carrier aufbauen.

Worauf sollte man achten?

Es gibt zahlreiche Anbieter für Internet by Call. Die Tarifstruktur ist unterschiedlich, daher kann es durchaus Sinn machen, auf einem einschlägigen Vergleichsportal nach dem optimalen Provider zu suchen. Bei manchen Anbietern ist das Surfen in den Abendstunden günstiger, und auch auf die Taktung sollte man Bedacht nehmen.

Abschließend kann man sagen, dass Internet by Call zwar noch nicht ausgedient hat, aber im Lauf der nächsten Jahre durch Breitbandangebote vom Markt verdrängt werden wird.

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